Lauenburgs Geschichte

1181 - 1182

Die „Lowenborch“ wurde 1181 - 1182 von Bernhard von Sachsen errichtet. Der Name leitet sich von dem slawischen Wort Lave für die Elbe ab. Als Lage wählte er eine gut zu verteidigende Anhöhe über dem Fluss in der Nähe der Ertheneburg. Noch während der Bauzeit wurde die Burg von Anhängern Heinricht des Löwens 1184 zerstört, auf Anweisung des Kaisers mussten die Plünderer anschließend jedoch beim Wiederaufbau der Burg mithelfen.

Die „Lowenborch“ ist die Wiege Lauenburgs.

1209

Lauenburg 800 Jahre

Im Jahr 1209 die erste Erwähnung der Stadt Lauenburg in einer verschollenen Urkunde.

2009 wird Lauenburg 800 Jahre alt.

 

1227

Askanier gewinnen Schlacht und herrschen im Herzogtum Sachsen-Lauenburg.

Die Maria-Magdalen-Kirche wird gestiftet.

Am 22. Juli 1227, dem Patronatstag der heiligen Maria-Magdalena, führte der Schauenburger Graf Adolf IV. sein Heer gegen die Dänen. Dem zutiefst Gläubigen soll an diesem Morgen Maria-Magdalena erschienen sein. Unter dem Schwur, ein Kloster zu bauen und Mönch zu werden, erbat Adolf von der Heiligen den Sieg. Und siehe da: „Sonnenstrahlen blendeten das befeindete Heer so, dass dieses den Rückzug antrat.“ Dass die vorher in der Nachhut der Dänen kämpfenden Dithmarscher plötzlich die Fronten gewechselt hatten, verschweigen manche Berichte. Auf jeden Fall war Maria-Magdalena im 13. Jahrhundert eine der wichtigsten Heiligen und gab nicht zuletzt auch aufgrund der Schlacht von Bornhöved vielen norddeutschen Kirchen ihren Namen.

1260

Beurkundung - Lauenburg ist Stadt.
Aufgrund dieser Beurkundung feierte die Stadt 1960 den 700. Geburtstag.

1300

1. urkundliche Erwähnung eines Magistrats

1392 - 1398

Der Stecknitzkanal (alte Bezeichnung: Stecknitzfahrt) wurde in den Jahren 1392 bis 1398 zwischen Lübeck und Lauenburg gebaut. Er war der erste Wasserscheidenkanal in Europa.

1398 Ankunft der ersten mit Salz und Kalk beladenen Schiffe in Lübeck (Eröffnung der Stecknitz-Fahrt, der nassen Salzstraße über Lauenburg)

Die Palmschleuse in Lauenburg ist die älteste erhaltene Schleuse sowie auch die älteste Kesselschleuse Europas. Sie wurde 1398 im Verlauf des Stecknitzkanals komplett aus Holz gebaut und war eine von 15 Schleusen dieses ersten Wasserscheide-Kanals der Welt (Bauzeit 1392-1398). Seit dem Mittelalter war die Schleuse auch unter dem Namen Schlüse zu Bockhorst bekannt. Im 17. Jahrhundert bekam sie ihren heutigen Namen nach dem damaligen Schleusenwärter Palm. 1724 wurde die Schleuse erneuert und mit behauenen Steinen in ihrer heutigen Form ausgemauert. Die Schleuse ist heute nicht mehr in Betrieb. Sie liegt am östlichen Stadtrand von Lauenburg südlich der Bundesstraße 5.

Weitere Informationen http://de.wikipedia.org/wiki/Stecknitzkanal

1417

Schifffahrtsprivileg für Lauenburger Schiffer auf der Elbe.

Das Original der Urkunde von 1417, in dem Herzog Heinrich V. den Weitertransport der hanseatischen Güter regelt existiert heute noch. Dieses Schifffahrtsprivileg galt für 21 Lauenburger Schiffer. Heute erinnert ein Stein unterhalb des Schlosses mit weitem Blick über die Elbe an dieses alte Privileg.

Auch Winsen hat ein solches Privileg und zwar schon von 1392. Es existiert aber nicht mehr im Original.

1477

Der Mittelpunkt des Schlossbergs und das Wahrzeichen Lauenburgs bildet der mächtige Geschützturm. Dieser war nach 20jähriger Bauzeit 1477 fertig gestellt und mit zwei Meter dicken Mauern, Schießscharten und Pulverkammern versehen. Von hier aus war eine Kontrolle der Stadt, der Elbe und des umgebenden Landes möglich.

 

1509

Erste Erwähnung der Lauenburger Schützengilde vom 1. Dezember 1509, als der Herzog von Askanien, Magnus I, mit seiner 16jährigen Gattin Catharina von Braunschweig-Lüneberg in das Lauenburger Schloß einzog und die Gilden und Schützen auf den Wällen standen und dem jungen Herzogspaar zujubelten. (Damit ist klar, dass die Schützen- bzw. Goiengilde – man schoß auf einen bunten Papageien aus Holz – bereits vorher existierte – vermutete Gründung zum Schutz und Trutz der Stadt um 1450).

1525

Zweite Erwähnung der Lauenburger Schützengilde von 1525 als der König von Dänemark, Christian III, nach Lauenburg kam, kam die älteste Tochter von Magnus I und Catharina zur Frau zu nehmen und die Schützen wiederum auf den Wällen standen, um den Herrschern zuzujubeln.

1616

Am 29. Januar 1616 brach auf dem Schlossberg ein Brand aus und vernichtete die Anlage weitgehend.
Den großen Brand haben lediglich zwei bedeutende Gebäude überstanden. Der Geschützturm und der rechte Flügel des Schlosses.
Die Herzöge verlegten ihre Residenz daraufhin nach Ratzeburg und der aufkommende Dreißigjährige Krieg verhinderte einen Wiederaufbau des Schlosses. Herzog Julius Heinrich plante nach Kriegsende zwar einen Neubau, dieser wurde jedoch nicht mehr ausgeführt.

1635

Gründung der Lauenburger Schifferbrüderschaft.

Die Brüderschaft ist ursprünglich ein Zusammenschluß von Schiffern und Schiffsbediensteten, die in der Stadt Lauenburg ansässig sind.

Der Zweck der Brüderschaft besteht seit jeher darin, ein verstorbenes Mitglied zu begraben. Dies war in Zeiten der Not und Pest – die Brüderschaft ist zu Zeiten des 30-jährigen Krieges gegründet worden - auch eine sinnvolle und notwendige Einrichtung.

http://www.schifferbruederschaft.de

1642

Dritte Erwähnung der Lauenburger Schützengilde von 1642, als die Lauenburger Schützen die Stadt im dreißigjährigen Krieg (1618-1648) erfolgreich gegen den schwedischen Heer verteidigten.

1666

10. Juni 1666 Gründung der Lauenburger Schützengilde.

Erstes erhaltenes Dokument: Die erste Satzung der Schützengilde (deshalb von 1666), die Herzog Franz Erdmann von Askanien (Herzog von Lauenburg, Sachsen, Engern und Westfalen) gab. In ihr wurden die Privilegien der Lauenburger Schützen niedergeschrieben: das Recht zu schießen, zu feiern, die Steuerfreiheit des Schützenkönigs für das Königsjahr und die Verpflichtungen der Stadt gegenüber den Schützen. Davon heute noch in Kraft: der Bürgermeister ist Patron der Gilde, der König erhält einen silbernen Löffel und einen silbernen Becher.

1689

Herzogtum Lauenburg fällt an Fürstentum Lüneburg-Celle. Es beginnt die „hannoversche“ Zeit (1689-1814)
Mit dem Tod des Herzogs Julius Franz sterben die Askanier in Sachsen-Lauenburg aus. Obwohl Julius Franz zwei Töchter hinterlässt und es im Herzogtum die weibliche Nachfolge gibt, entbrennt ein Machtkampf um das Erbe zwischen Dänemark (Holstein), Mecklenburg und dem Fürstentum Calenberg (Teilfürstentum des Herzogtum Braunschweig-Lüneburg), wobei sich Letzteres trotz dänischer Belagerung und teilweiser Zerstörung Ratzeburgs im Hamburger Vergleich (1693) durchsetzen kann und das Herzogtum Lauenburg mit dem Fürstentum Calenberg in Personalunion verbindet.

1689-1814

1692: Das Fürstentum Calenberg erhält die Kurwürde und nennt sich fortan Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, umgangssprachlich „Kurhannover“.
1693: Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg baut Ratzeburg zur Festung aus. Dänemark empfindet dies als Provokation und beginnt mit der Belagerung und Beschießung von Ratzeburg, das dabei völlig zerstört wird. Georg Wilhelm verpflichtet sich im Hamburger Vergleich, die Festung zu schleifen, kann aber das Herzogtum behaupten.
1714: Kurfürst Georg I. Ludwig wird als Georg I. König von Großbritannien.
1731: Das Land Hadeln (siehe Geschichte von Hadeln und Wursten), das seit 1689 unter kaiserlicher Verwaltung steht, kommt unmittelbar an das Kurfürstentum Hannover und geht damit dem Herzogtum endgültig verloren.
1747: Zahlreiche an Lübeck verpfändete Dörfer können wieder ausgelöst werden.
1803: Französische Truppen besetzen das Herzogtum; damit endet die Verbindung mit Hannover.
1805: Das Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg und damit auch das Herzogtum fallen an Preußen.
1806: Erneut besetzen französische Truppen das Herzogtum. Sachsen-Lauenburg wird Teil des Königreichs Westfalen.
1810: Das Herzogtum wird bis 1814 in das französische Kaiserreich eingegliedert.

1724

Palmschleuse

Die Palmschleuse in Lauenburg ist die älteste erhaltene Schleuse sowie auch die älteste Kesselschleuse Europas. Sie wurde 1398 im Verlauf des Stecknitzkanals komplett aus Holz gebaut und war eine von 15 Schleusen dieses ersten Wasserscheide-Kanals der Welt (Bauzeit 1392-1398). Seit dem Mittelalter war die Schleuse auch unter dem Namen Schlüse zu Bockhorst bekannt. Im 17. Jahrhundert bekam sie ihren heutigen Namen nach dem damaligen Schleusenwärter Palm. 1724 wurde die Schleuse erneuert und mit behauenen Steinen in ihrer heutigen Form ausgemauert. Die Schleuse ist heute nicht mehr in Betrieb. Sie liegt am östlichen Stadtrand von Lauenburg südlich der Bundesstraße 5.

 

1725 - 1825

Gefängniszellen

Schlossturm ist Gefängnis. Er diente nun ausschließlich als "Stockhaus" zur Unterbringung von Gefangenen. Mehrere Gefängniszellen sind teilweise noch mit der alten Inneneinrichtung versehen, aber seit dem Beginn der Dänenherrschaft im Jahre 1817 nicht mehr benutzt.

 

1740

Neubau des Rathauses, heute Elbschifffahrtsmuseum

1813

Befreiungskriege
Lauenburger Schützen kämpfen in Lützows Freischaren vom 17. bis 19. August mit einer Tiroler Scharfschützenkompanie, Kosaken und Preußen gegen den französischen Marschall Davoust.

1815-1876

1815: Wiener Kongress. Das Herzogtum Lauenburg wird als kleiner Ausgleich für Dänemarks Verlust Norwegens in Personalunion mit dem Königreich Dänemark verbunden. Allerdings verbleiben dabei das Amt Neuhaus und die heute niedersächsische Elbmarschvogtei bei Hannover.
1864: Deutsch-Dänischer Krieg. Nach der Niederlage Dänemarks fällt das Herzogtum unter gemeinsame preußische und österreichische Verwaltung.
1865: Gasteiner Konvention. Österreich verkauft seine Ansprüche auf Lauenburg an Preußen
1865: Die lauenburgischen Stände bieten dem preußischen König Wilhelm I. den Herzogstitel an, den dieser annimmt. Das Herzogtum ist damit mit dem Königreich Preußen in Personalunion verbunden; der preußische Ministerpräsident Otto von Bismarck wird zum „Minister für Lauenburg“ ernannt.
1871: Gründung des Deutschen Reichs
1871: Fürst Otto von Bismarck erhält als Dotation für seine Verdienste den Sachsenwald. Er ist als lauenburgischer Grundeigentümer damit Mitglied der lauenburgischen Ständeversammlung und kann auf diese Weise bei den Verhandlungen mit Preußen zahlreiche Rechte für die Lauenburger bewahren.
1872: Aufhebung der Grundherrschaft.
1876: Mit der Eingliederung des Herzogtums als Kreis Herzogtum Lauenburg in die Provinz Schleswig-Holstein des Königreiches Preußen endet die Geschichte des Herzogtums. Der neue Kreis kann bei seiner Eingliederung aufgrund der Unterstützung Bismarcks einige Sonderrechte bewahren. So geht zum Beispiel der herzogliche Land- und Waldbesitz nicht in preußischen Staatsbesitz über, sondern verbleibt im Besitz des Kreises.

1817

29. August 1817 König Friedrich von Dänemark legt den Grundstein für die neue Brücke zum Amt (später Friedrichsbrücke)

1820

König Frederik VI von Dänemark wird Lauenburger Schützenkönig.

1822

Albinus gründet eine Hilfskasse für Bedürftige

1833

Die Gerkesche Werft ist zuerst im Kuhgrund dann an der Hafenstraße

1842

König Christian VIII von Dänemark schenkt den Schützen zu Besuch in Lauenburg eine Schützenscheibe (im Schützenhaus zu besichtigen).

1844

2. Werft-Gründung an der Hafenstraße

1851

König Christian VIII von Dänemark schießt sich zum Schützenkönig.

1853

Eröffnung der Eisenbahn-Linie Lauenburg-Büchen

1858

Uhrbrock Siedlung (ehemals für Werftarbeiterfamilien gebaut)

1860 - 1997

Zündholzfarik in der Elbstraße bzw. im Industriegebiet

1860

Wasser- u. Schifffahrtsamt Lauenburg

1864 - 1878

Eisenbahnfähre nach Hohnstorf

1865

10. Oktober 1865 Die Albinus-Schule wird als Realschule eröffnet.

1866

Lauenburg wird Preußisch, 1867 König Wilhelm I von Preußen, der spätere deutsche Kaiser, wird Schützenkönig.

1869

Schifferverein „Undine“

1872

18. Februar 1872 Die drei Vorstadtgemeinden (Untermberge, Hoherweg und Oberbrücke) werden mit der Stadt Lauenburg vereinigt.

1875

Freiwillige Feuerwehr

1878

Elbbrücke für die Eisenbahn

1881 - heute

Einweihung der Volks- und Bürgerschule Weingarten.

1885

2. September 1885 Gründung der Schiffswerft und Maschinenfabrik J.G. Hitzler.

Die Hitzler Werft in Lauenburg, rund 50 km östlich von Hamburg an der Elbe gelegen, zählt zu den wenigen deutschen Werftbetrieben, die gleich mit dem Stahlschiffbau angefangen haben. Dies ist deshalb so bemerkenswert, da die Gründung der Werft bereits im Jahre 1885 erfolgte. Seit 1861 betrieben die Gebrüder Burmester aus Lauenburg mit Raddampfern einen regelmäßigen Personenverkehr zwischen Lauenburg und Hamburg mit gutem Erfolg. Was ihnen noch fehlte, war eine Reparaturwerft an ihrem Standort. Sie ermöglichten dem ihnen bekannten Johann Georg Hitzler die Gründung einer kleinen Reparaturwerkstatt in Ufernähe.

 

1893

städtische Wasserversorgung

1900

Der Elbe-Lübeck-Kanal wurde ab 1896 nach den Plänen des Lübecker Baudirektors Peter Rehder errichtet und am 16. Juni 1900 in Lübeck unter Bürgermeister Heinrich Klug in Anwesenheit Kaiser Wilhelms II. eingeweiht. Die bis 1936 Elbe-Trave-Kanal genannte Schifffahrtstraße kürzte die Entfernung auf 62 Kilometer ab, die Zahl der Schleusen sank auf sieben, die Fahrtzeit auf rund acht Stunden. Eine für die damalige Zeit sehr fortschrittliche Technik mit von Bauinspektor Ludwig Hotopp entworfenen rein hydrodynamisch (nur durch Wasserkraft) betriebenen Schleusen und großzügig dimensionierten Brücken ließ den Kanal lange Zeit vorbildlich erscheinen.
Als einziger deutscher Kanal dieser Epoche neben dem Nord-Ostsee-Kanal wurde der Elbe-Lübeck-Kanal von Beginn an für 1.000-Tonnen-Schiffe ausgelegt. Die sieben Schleusen vermittelten den Verkehr zwischen der Elbe und der Ostsee über die zwölf Meter höher gelegene Scheitelstrecke bei Mölln. Sie waren für jeweils zwei Schiffe von acht Metern Breite und bis zu 80 Metern Länge (beziehungsweise 65 Meter lange Kähne im Schleppverband) ausgelegt.

1904

Neubau des St.Annen-Stiftes am Glüsinger Weg, zuletzt als
Diakoniestation genutzt

1912 - 2004

Krankenhaus Berliner Straße/Bergstraße

1919

Erste Jugendherberge in der Blumenstraße

1922 - heute

Stadtverwaltung im Schloss

1927 - heute

24. Juli 1927 Das „Elbschiffahrtsmuseum“ wird im ehemaligen Rathaus eingeweiht.

1937

31. März 1937 Aufhebung des Eisenbahn-Privilegs vom 21. Juni 1844 (Freifahrt der Lauenburger Bürger nach Büchen).

1938 - heute

Lauenburg konnte am 1. April 1938 endgültig als dauerhafter Standort des Reichswasserschutz
als Dienststelle festgelegt werden. Das Büro befand sich in der Elbstraße 116 in der Nähe der Fähre nach Hohnstorf. Zum Befahren der sehr großen Strecke stand das Boot WASSERSCHUTZPOLIZEI 5 zur Verfügung.

Da 1945 die Verbindung zur übergeordneten Behörde in Magdeburg nicht wieder aufgenommen werden konnte, meldete der in Lauenburg diensthabende Oberwachtmeister Fleischmann die Lauenburger Dienststelle in Hamburg an.

Seither ist Lauenburg eine Hamburger Dienststelle !

1939

Beginn des 2. Weltkrieges, Lauenburg hat ca. 6000 Einwohner.

1945

Während des Zweiten Weltkriegs blieb die Stadt weitgehend von Zerstörungen verschont. Beim Rückzug der Wehrmacht über die Elbe wurde die Lauenburger Elbbrücke im April 1945 von deutschen Pionieren gesprengt. In den letzten Kriegstagen standen britische Streitkräfte auf der Lauenburg gegenüberliegenden Elbseite. Nach der Zerstörung einiger Gebäude durch Artilleriebeschuss kapitulierte die Stadt und es folgte eine Besetzung durch britische Truppen. Es folgten die Kapitulation und das Kriegsende.
Flüchtlinge aus den ehemalig deutschen Ostgebieten werden aufgenommen und siedeln sich an.
Zeitweilig leben 16.000 Menschen in Lauenburg!

1949 - heute

Gründung der katholische Kirche St. Konrad.

http://www.st-konrad-lauenburg.de

1951

20. Mai 1951 Einweihung der Straßen- und Eisenbahnbrücke zwischen Lauenburg und Hohnstorf.

1953

16. August 1953 Einweihung des Ehrenfriedhofs am Glüsinger Weg.

1958

21. Juni 1958 Gründung der Städtepartnerschaft mit Dudelange (Luxemburg) und Manom, (Frankreich).

1959

22. März 1959: Die Plastik „Der Rufer“ wird auf dem alten Dampferplatz (heute Ruferplatz) enthüllt.

Interessanten Artikel:
Projekt zum Thema Denkmäler vom Geschichtsgrundkurs des 13. Jahrgangs am Otto-Hahn-Gymnasium Geesthacht

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1960

Lauenburg feriert seinen 700. Geburtstag

1964

28. Januar 1964 Einweihung der neuen Mittelschule auf dem Hasenberg.

1981

28. November 1981 Einweihung der Fußgängerzone Alte Wache

1986

8. Dezember 1986 Einweihung des Künstlerhauses in der Elbstraße

1989

9. November 1989 Öffnung der Grenzkontrollstelle Horst für den Reiseverkehr von DDR-Bürgern in die Bundesrepublik.

1990

26. April 1990 Gründung einer Städtepartnerstadt mit Boizenburg.

2001

29. September 2001 Gründung einer Städtepartnerschaft mit Lebork/Polen.

2006

Am 12. Mai 2006 wurde die neue. Schleuse Lauenburg am Elbe-Lübeck-Kanal feierlich in Betrieb genommen.
Ersatzneubau Schleuse Lauenburg [494 KB]

2009

Lauenburg feiert seinen 800. Geburtstag

1960 feierte Lauenburg seinen 700. Geburtstag. 2009 seinen 800. Geburtstag.
Bereits nach knapp 50. Jahren - 100 Jahre mehr. Sind die Lauenburg feiersüchtig?

Nein - Früher bezog sich die Stadt auf ein Dokument aus dem Jahre 1260, das die Gründung der Elbestadt angeblich belegt hat. Neuere Forschungen haben ergeben, dass die Gründung Lauenburg schon auf das Jahr 1209 zurückgehen.

Wird fortgeführt